Petra S. Bolden - 06369 Löbnitz an der Linde - Tel. 03496-5099299 - info@oldlegends.de

Old Legend´s Basenjis

seit 1999

 

Hier finden sie alle Daten und Fakten zu den umfangreichen Vorsorgeuntersuchungen unserer Zuchttiere:

 

Gesundheitsspiegel

 

Zum besseren Verständins der Untersuchungen und Ergebnisse haben wir folgende Text zusammengestellt:

 

Gesundheit

Allgemeines

 

Ich werde immer mal wieder gefragt, warum wir so viele Gesundheitsuntersuchungen bei unseren Basenjis vornehmen lassen, wo die Rasse doch als robust gilt. Da scheint es dem einen oder anderen so, als stimme dies vielleicht nicht ganz.

 

Daher diese kurze Erläuterung:

 

Der Basenji ist eine sehr robuste Rasse, einmal von Natur aus und dann eben auch gerade weil wir so viele Untersuchungen machen lassen und unsere Zuchtauswahl danach richten.

 

Es ist unsere Vepflichtung als Züchter der Rasse und den Welpenbesitzern gegenüber erblich bedingte Krankheiten zu erkennen und zu vermeiden. Dies geht nur, wenn der Züchter bereit ist Zeit und Geld in professionelle Weiterbildung, sowie die Untersuchungen zu investieren.

 

Wir betreiben einen großen Aufwand um die Rasse gesund zu erhalten, durch die Untersuchungen der eigenen Zuchthunde und auch deren Nachzuchten, ob diese nun selbst in die Zucht gehen oder als reine Familienhunde leben. Nur so kann man sehen was in einer Linie steckt und die züchterischen Entscheidungen treffen um die Gesundheit zu erhalten und wo es geht zu verbessern.

 

Generell gilt, wer viel untersucht findet auch viel, was aber eben auch bedeutet, dass man ohne nachzuschauen vollkommen im Dunkeln tappt und aus Ignoranz viele Krankheiten verschlimmern, oder überhaupt erst verbreiten kann.

 

Durch die Kontolle der Elterntiere konnten Krankheiten wie PRA und HA fast vollständig eliminiert werden und seitdem es einen Genmarker für das Fanconi Syndrome gibt, wird auch diese Krankheit in wenigen Generationen Geschichte sein, wenn alle Züchter verantwortlich handeln.

 

Natürlich können immer mal wieder spontane Krankheiten auftreten, sich rezessive Gene durchsetzen oder ein Hund aus irgendwelchen anderen Gründen erkranken; aber wir tun - nach besten Wissen und Gewissen - unser Bestes um ein gesundes Leben unserer Welpen zu garantieren.

 

Deshalb sollten auch sie, als Welpenkäufer, unbedingt auf diese Untersuchungen bestehen, das Fanconi Syndrome z.B. bricht selten vor dem achten Lebensjahr der Hunde aus und ist unbehandelt tödlich, die Aussage einiger Züchter, "meine Hunde haben ja nichts und sind somit gesund" ist in einem solchen Fall, besonders bei jungen Elterntieren, absolut wertlos.

 

Lassen Sie sich daher die originalen Untersuchungsergebnisse vom Züchter vorlegen um sicher gehen zu können, das diese auch tatsächlich und von qualifizierten Tierärzten vorgenommen worden sind. Sie sollten sich nicht scheuen nach diesen Dokumenten zu fragen, da ein verantwortungsbewußter Züchter ihre Bitte positive bewerten und gerne alle Unterlagen zur Verfügung stellen wird.

 

Es ist unsere Aufgabe als Züchter, die Rasse Basenji so gesund zu erhalten, wie sie schon seit über 2000 Jahren ist!

 

 


 

Alle unsere Basenji unterliegen den folgenden Anfoderungen:

 

Gesundheitsuntersuchungen 

Z.U.L.U.


Zuchtzulassung


1) Augenuntersuchung, ab dem vollendeten neunten Lebensmonat:


Augenuntersuchung auf PRA, PPM und Katarakt bei einem anerkannten DOK-Arzt, der eine Kopie des Untersuchungsbefundes an die Zuchtleitung des ZULU verschickt. Die Befundbögen hat der Tierarzt vorrätig. Die Untersuchung wird auch auf einigen Ausstellungen des VDH angeboten und ist dort recht kostengünstig. Die original Ahnentafel ist dem untersuchenden Tierarzt zur Identifizierung des Hundes vorzulegen.


Eine vollständige Liste aller zugelassenen DOK-Tierärzte finden sie online unter:


www.dok-vet.de


2) HD/ED-Röntgen ab dem 12. Lebensmonat (analog BKD 14. Lebensmonat):


Die HD-Röntgenuntersuchung, muss im narkotisierten Zustand nach den VDH Richtlinien und unter Verwendung des VDH Auswertungsbogens erfolgen, der zentral über Frau Dr. Viefhues ausgewertet werden muss.

Die Auswertung erfolgt im Ganzen, in gestreckter Lage (d.h. eine Bewertung für beide Seiten zusammen) unter ausreichender Sedierung, nach unterschiedlicher Graduierung in

HD-Frei (HD-A), HD-Übergangsform/Grenzfall (HD-B), HD-Leicht (HD-C), HD-Mittel (HD-D) und HD-Schwer (HD-E).


Die ED-Röntgenuntersuchung, muss im narkotisierten Zustand nach den VDH Richtlinien erfolgen. Die Auswertung wird ebenfalls von Frau Dr. Viefhues vorgenommen. Optimal ist eine Einreichung mit den HD Röntgenaufnahmen zusammen, die Ergebnisse können so auch auf einem HD/ED-Auswertungsbogen vermerkt werden.

Die Auswertung erfolgt in Seitenlage (ML) gebeugt und in Brustlage (CrCd) mit dem Gelenk in 15 Grad Pronation unter ausreichender Sedierung.Die Auswertung erfolgt nach unterschiedlicher Graduierung in ED-frei, ED-I (1), ED-II (2) und ED-III (3).


Die original Ahnentafel ist dem untersuchenden Tierarzt zur Identifizierung des Hundes vorzulegen.


3) Fanconi DNA Linked Marker Test:


Inzwischen ist ein Fanconi-Linked-Marker-Test verfügbar, der in einem Labor in den USA (oder Finnland) durchgeführt werden kann. Hierzu muss man über die Seiten der OFA (www.offa.org) eine Testkarte für Speichelproben beziehen, diese ist online und mit Kreditkarte bestellbar. Alle Informationen und die Anmeldung zum Test finden sie auf folgender Webseite:


www.caninephenome.org


4) Der genetische Fingerabdruck:


Der Zuchtwart nimmt einen Mundschleimhautabstrich und schickt diesen versehen mit allen notwendigen Daten an das auswertende Labor um einen genetischen Fingerprint (Elternschaftsnachweis) erstellen zu lassen. Wichtig ist das der Hund ca. 30 Minuten vor der Probe nichts mehr fressen oder trinken darf.

 

Freiwillig


1) Überprüfung auf Zucker im Urin mit Teststreifen aus der Apotheke, zur Fanconi Früherkennung, einmal monatlich.


Dringen anzuraten besonders je älter der Hund wird. Fanconi tritt in der Regel mit acht Jahren auf. Wird es frühzeitig erkannt kann der Hund bei sofortigen Maßnahmen eingestellt werden und ein langes Leben haben, bei später oder keinerlei Erkennung wird der Hund oft in kurzer Zeit versterben. Bei Hündinnen können rund um die Läufigkeit manchmal positive Ergebnisse auftreten, diese sind allerdings kein Anlass zur Sorge solange sie nach der Hitze wieder verschwinden und nicht besonders hoch sind.


Teststreifen: Combur -5- Test HC von Roche


2) Überprüfung der Schilddrüse auf eine eventuelle Unterfunktion, diese kommt beim Basenji häufig vor, wenn auch meist symptomsfrei, können dennoch die verschiedensten Krankheitsbilder auftreten, wie Fettleibigkeit, Pigmentänderung, Fettablagerungen in der Hornhaut des Auges aber beim Basenji auch Hyperaktivität, etc.

Durch Gabe einer Tablette täglich (Kosten ca. 6 Euro ¼ jährlich) können diese vermieden, bzw. behandelt werden.

Ein vorheriger Test beim Tierarzt ist notwendig. Erst ein normaler Bluttest und um sicher zu sein, dann noch ein Belastungstest sollten die Werte vond er Norm abweichen. Erst dann sollte die ev. Gabe von Medikamenten in Absprache mit ihrem Tierarzt erfolgen, da die gesunde Schilddrüse wenn das Problem anderen Ursprung haben sollte sonst ihre Tätigkeit einstellt.


Solte ihr Basenji gesundheitliche Probleme zeigen, die sich ihr Tierarzt nicht erklären kann, so sollte man immer die Schilddrüse im Hinterkopf haben und diese bei Bedarf überprüfen lassen. Die wichtigsten zu untersuchenden Werte sind hierbei:


T4, TSH und TgAA (TGA)

 

3) DNA Test für Hämolytische Anämie (HA)


Die HA folgt einem dominaten Erbgang. Sind beide Eltern als HA frei getestet worden, so gilt für alle Welpen dieser Verpaarung das diese auch reinerbig gesund sind. Also weder genetische Anlagen zur Krankheit haben und vererben können, noch selbst Symptome zeigen werden. Die HA gilt als beim Basenji ausgemerzt dennoch sind freiwillige Untersuchungen als Stichproben herzlich willkommen. Weitere Informationen hierzu erhalten sie über die: