Zuchtzulassung
1) Augenuntersuchung, ab dem vollendeten neunten Lebensmonat:
Augenuntersuchung auf PRA, PPM und Katarakt bei einem anerkannten DOK-Arzt, der eine Kopie des Untersuchungsbefundes an die Zuchtleitung des ZULU verschickt. Die Befundbögen hat der Tierarzt vorrätig. Die Untersuchung wird auch auf einigen Ausstellungen des VDH angeboten und ist dort recht kostengünstig. Die original Ahnentafel ist dem untersuchenden Tierarzt zur Identifizierung des Hundes vorzulegen.
Eine vollständige Liste aller zugelassenen DOK-Tierärzte finden sie online unter:
www.dok-vet.de
2) HD/ED-Röntgen ab dem 12. Lebensmonat (analog BKD 14. Lebensmonat):
Die HD-Röntgenuntersuchung, muss im narkotisierten Zustand nach den VDH Richtlinien und unter Verwendung des VDH Auswertungsbogens erfolgen, der zentral über Frau Dr. Viefhues ausgewertet werden muss.
Die Auswertung erfolgt im Ganzen, in gestreckter Lage (d.h. eine Bewertung für beide Seiten zusammen) unter ausreichender Sedierung, nach unterschiedlicher Graduierung in
HD-Frei (HD-A), HD-Übergangsform/Grenzfall (HD-B), HD-Leicht (HD-C), HD-Mittel (HD-D) und HD-Schwer (HD-E).
Die ED-Röntgenuntersuchung, muss im narkotisierten Zustand nach den VDH Richtlinien erfolgen. Die Auswertung wird ebenfalls von Frau Dr. Viefhues vorgenommen. Optimal ist eine Einreichung mit den HD Röntgenaufnahmen zusammen, die Ergebnisse können so auch auf einem HD/ED-Auswertungsbogen vermerkt werden.
Die Auswertung erfolgt in Seitenlage (ML) gebeugt und in Brustlage (CrCd) mit dem Gelenk in 15 Grad Pronation unter ausreichender Sedierung.Die Auswertung erfolgt nach unterschiedlicher Graduierung in ED-frei, ED-I (1), ED-II (2) und ED-III (3).
Die original Ahnentafel ist dem untersuchenden Tierarzt zur Identifizierung des Hundes vorzulegen.
3) Fanconi DNA Linked Marker Test:
Inzwischen ist ein Fanconi-Linked-Marker-Test verfügbar, der in einem Labor in den USA (oder Finnland) durchgeführt werden kann. Hierzu muss man über die Seiten der OFA (www.offa.org) eine Testkarte für Speichelproben beziehen, diese ist online und mit Kreditkarte bestellbar. Alle Informationen und die Anmeldung zum Test finden sie auf folgender Webseite:
www.caninephenome.org
4) Der genetische Fingerabdruck:
Der Zuchtwart nimmt einen Mundschleimhautabstrich und schickt diesen versehen mit allen notwendigen Daten an das auswertende Labor um einen genetischen Fingerprint (Elternschaftsnachweis) erstellen zu lassen. Wichtig ist das der Hund ca. 30 Minuten vor der Probe nichts mehr fressen oder trinken darf.
Freiwillig
1) Überprüfung auf Zucker im Urin mit Teststreifen aus der Apotheke, zur Fanconi Früherkennung, einmal monatlich.
Dringen anzuraten besonders je älter der Hund wird. Fanconi tritt in der Regel mit acht Jahren auf. Wird es frühzeitig erkannt kann der Hund bei sofortigen Maßnahmen eingestellt werden und ein langes Leben haben, bei später oder keinerlei Erkennung wird der Hund oft in kurzer Zeit versterben. Bei Hündinnen können rund um die Läufigkeit manchmal positive Ergebnisse auftreten, diese sind allerdings kein Anlass zur Sorge solange sie nach der Hitze wieder verschwinden und nicht besonders hoch sind.
Teststreifen: Combur -5- Test HC von Roche
2) Überprüfung der Schilddrüse auf eine eventuelle Unterfunktion, diese kommt beim Basenji häufig vor, wenn auch meist symptomsfrei, können dennoch die verschiedensten Krankheitsbilder auftreten, wie Fettleibigkeit, Pigmentänderung, Fettablagerungen in der Hornhaut des Auges aber beim Basenji auch Hyperaktivität, etc.
Durch Gabe einer Tablette täglich (Kosten ca. 6 Euro ¼ jährlich) können diese vermieden, bzw. behandelt werden.
Ein vorheriger Test beim Tierarzt ist notwendig. Erst ein normaler Bluttest und um sicher zu sein, dann noch ein Belastungstest sollten die Werte vond er Norm abweichen. Erst dann sollte die ev. Gabe von Medikamenten in Absprache mit ihrem Tierarzt erfolgen, da die gesunde Schilddrüse wenn das Problem anderen Ursprung haben sollte sonst ihre Tätigkeit einstellt.
Solte ihr Basenji gesundheitliche Probleme zeigen, die sich ihr Tierarzt nicht erklären kann, so sollte man immer die Schilddrüse im Hinterkopf haben und diese bei Bedarf überprüfen lassen. Die wichtigsten zu untersuchenden Werte sind hierbei:
T4, TSH und TgAA (TGA)
3) DNA Test für Hämolytische Anämie (HA)
Die HA folgt einem dominaten Erbgang. Sind beide Eltern als HA frei getestet worden, so gilt für alle Welpen dieser Verpaarung das diese auch reinerbig gesund sind. Also weder genetische Anlagen zur Krankheit haben und vererben können, noch selbst Symptome zeigen werden. Die HA gilt als beim Basenji ausgemerzt dennoch sind freiwillige Untersuchungen als Stichproben herzlich willkommen. Weitere Informationen hierzu erhalten sie über die: